Die geistigen Verrenkungen, die der aktuelle deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) unternimmt, um die Rückkehr der eine Million syrischen Staatsangehörigen [1], die sich aktuell in Deutschland aufhalten, intellektuell-faktisch zu verunmöglichen, sind schon atemberaubend, liebe Freunde. [2]
Politisch steht der NiewiederUnionler dabei in der Traditionslinie seiner grünen Vorgängerin nach dem Motto:
„Liebe Ausländer, lasst uns mit diesen Deutschen nicht alleine!“ [3]
Die – im Einzelfall auch unfreiwillige – Rückkehr des Großteils aller Flüchtlinge nach Friedensschluss in IHRE HEIMAT ist die letzte Konsequenz unseres durch millionenfachen Missbrauch ausgehöhlten Asylrechtes. Wer auch diese noch über Bord werfen will, der muss sich die Frage gefallen lassen, wessen Interessen er eigentlich vertritt?
Zumal man sich bei der Grundforderung nach der Rückkehr der Syrer nach Syrien sogar problemlos auf Angela Merkel berufen kann; meinte die damalige Bundeskanzlerin doch 2016 in ihrem unnachahmlichen Stammeldeutsch:
„Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass ihr auch wieder, mit dem Wissen, was ihr jetzt bei uns bekommen habt, in eure Heimat zurückgeht.“ [4]
Dabei kann es sogar durchaus sein, dass Syrien 2025 stellenweise schlimmer aussieht als Deutschland 1945.
Nur würden dann nicht erst recht alle Hände vor Ort für den Wiederaufbau gebraucht?
Dass Wadephul dieser Gedanke nicht gekommen ist, lässt tiefer blicken, als ihm lieb sein kann. Ihm geht es weder um die Zukunft der syrischen Nation noch um die des syrischen Volkes.
Es sind seine Ideen für unsere Heimat, die einen erschaudern lassen.
Ihr/Euer
Heiko Scholz
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Syrer_in_Deutschland
[3] https://www.cicero.de/innenpolitik/afd-demokratie-grundgesetz-verfassung-patriotismus