Gestern fanden in Ludwigshafen die Oberbürgermeisterwahl 2025 ohne unseren Joachim Paul statt, den man mit mehr als zweifelhaften Methoden um sein verfassungsrechtlich verbrieftes passives Wahlrecht gebracht hat.
Wie reagierten die Ludwigshafener auf dieses würdelose Schauspiel, liebe Freunde?
Ganz einfach: Sie blieben dieser Farce von einer Wahl fern.
Nur 29,3% aller Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Knapp 3% wählten ungültig; sonst liegt diese Quote immer bei um die 1%. [1]
Das ist also das Ergebnis, welches sich die selbsternannten „Musterdemokraten“ des Ludwigshafener Wahlausschusses scheinbar gewünscht haben, als sie zur Verteidigung von „UnsererdemokratieTM“ einen unbescholtenen Bürger und verbeamteten Lehrer von der Wahl ausgeschlossen haben.
Paul hat bereits angekündigt, gegen seinen Wahlausschluss nun auch im Nachgang juristisch vorzugehen. (Angeblich waren die Gerichte nicht in der Lage, vorab seine Ausschlussgründe voll umfassend zu prüfen. Der Wahlausschuss in Ludwigshafen hatte das bekanntlich ja in gefühlt 15 Minuten geschafft.)
Vor dem Ergebnis der gestrigen Wahl sollte ihm bei diesem Unterfangen wirklich jeder aufrechte Demokrat viel Erfolg wünschen.
Ihr/Euer
Heiko Scholz
*Hintergrundgrafik via Krautzone.